Edle Solino Sterne
Aus Papierstreifen entstehen durch Zickzack-Faltung und Einschneiden eines Musters traumhaft schöne Sterne.
Solino Sterne sind tolle Dekorationselemente, nicht nur in der Weihnachtszeit. Man kann mit den Sternen den Tisch dekorieren oder sie auch an die Wand oder am Fester aufhängen.
Das Papier kann uni oder gemustert sein und bei den eingeschnittenen Mustern gibt es ebefalls viele Möglichkeiten.
Ich zeige euch nun wie man den grösseren Stern links unten machen kann. Er hat einen Durchmesser von ca. 10cm.
Einen Streifen dünnes Papier (ca. 110g/m2) mit den Massen 5x28cm zurechtschneiden und die Hilfslinien von unten nach oben markieren:
Bei 5, 19, 21, 26, 28, 34, 36, 41 und 47 mm.
Auf der rechten Seite einen Rand von 5mm markieren und diesen nach hinten falten. Der Rand dient am Schluss als Klebefläche um beide Enden zusammenzukleben.

Das Papier so hinlegen, dass die Linien unten sind.
Die beiden Enden zusammenfalten um eine Mittellinie zu erhalten und danach die Enden zur Mitte falten. Der Kleberand wird beim Falten nicht berücksichtigt.
Der Streifen hat nun 3 Talfalten und ist in 4 gleich grosse Segmente gegliedert (plus Kleberand)
(Falten, die nach hinten gehen nennt man Talfalten. Falten, die nach vorne kommen, nennt man Bergfalten).

Jedes Segment wird erneut mittig gefaltet (8 gleich grosse Teile, 7 Talfalten)

und noch einmal (16 gleich grosse Teile, 15 Talfalten),

und ein letztes Mal. Man hat nun 32 gleich grosse Abschnitte (plus Kleberand) und 31 Talfalten. Danach das Papier umdrehen, so dass die Linien wieder oben sind.

Dann kann man das Papier wie ein Akordeon zusammenfallten. Da alle Falten auf die gleiche Seite gefaltet wurden (Talfalten) muss man hierfür jeden zweiten bestehenden Falt in die Gegenrichtung falten, so dass man abwechslungsweise Berg- und Talfalten erhält.

Nun wird das Muster eingeschnitten. Auf dem Bild unten sieht man anhand der Skizze und den Hilfslinien sehr gut, wie das Muster geschnitten werden muss und wie man sich an den Linien dabei orientieren kann.

Zuerst werden die beim fertigen Stern aussen liegenden Zacken mit der Schere eingeschnitten. Dies geschieht jeweils auf der Talseite.

Danach mit dem Muster gemäss Schema weiterfahren. Auch dies wird mit der Schere geschnitten. Dazu einfach eine Bergfalte festhalten und die zugehörigen beiden Seiten mit den Fingern zusammendrücken. Mit der Schere wird also nur das halbe Muster geschnitten. Zieht man das Ganze auseinander ist das Muster auf beiden Seiten gespiegelt.

Das Muster ist fertig.

Ich habe die Bleistiftlinien mit einem Radiergummi so gut es ging weg radiert. Dabei muss man aber sehr gut aufpassen, dass das Papier nicht reisst.
Alternativ dazu kann man die Linien statt mit einem Bleistift auch mit einer Nadel in das Papier drücken.
Dann die beiden Enden zusammenführen und mit dem überstehenden Rand zusammenkleben. Beim Kleberand hab ich das Muster ebenfalls eingeschnitten, sogar etwas mehr weg geschnitten als nötig, damit es beim Überlagern gut zusammenpasst. Man erhält eine Krone:

Nun muss der Stern aber noch flach werden. Wenn man die Zacken nach Aussen drückt und die untere Seite nach innen, liegt der Stern zwar flach da, bleibt aber nicht so liegen sondern öffnet sich sogleich wieder wenn man ihn loslässt.
Darum muss man den Stern an der Unterseite, also der späteren Mitte des Sterns, mit einer dünnen Nadel und passendem Faden zusammennähen.

Dann den Stern flach hinlegen, die beiden Faden-Enden zusammenziehen und verknoten.
Nun bleibt der Stern flach und ist fertig.

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